Fotokunst ansehen und Interviews lesen mit Top-Kreativen

Hier lesen Sie die Interviews mit den weltbesten Fotografen, Designern und Galeristen, die bei uns ihre Fotokunst präsentieren. Was treibt sie an, was fasziniert sie? Kluge Antworten und anregende Einblicke.

  • Thomas Hoeffgen

    Thomas Hoeffgen

    "Ein archaisches Spektakel"

    Ob Sandplätze unter Autobahnbrücken, vertrocknete Wiesen oder marode Stadien - für den Bildband "African Arenas" war Thomas Hoeffgen auf Fußballplätzen des Kontinents unterwegs. seen.by sprach mit dem Fotografen über verhaftungswütige Polizisten, wilde Fans und die Freiheit kickender Kinder.

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  • Christine Fenzl

    Christine Fenzl

    „Streetfootball“

    Sie portraitiert, was ihr vor die Linse kommt: deutsche Schauspieler, Hunde auf Coney Island, Innenräume in Israel, Puerto Rico oder Island. Für ihre Bilder von jungen Straßenfußballern aus Kenia, Brasilien, Mazedonien und England hat Christine Fenzl kürzlich einen Stiftungspreis erhalten. seen.by sprach mit der Fotografin über ihre Arbeit mit Nan Goldin, das Erlernen von Toleranz und soziale Grenzen.

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  • Nadav Kander

    Nadav Kander

    „Mein Ziel war ein genaues Bild von Obama“

    Als ob er den Präsidenten gescannt hätte: Der in London lebende Fotograf Nadav Kander hatte den Auftrag, Barack Obama und sein Team zu porträtieren und ging dabei äußerst exakt vor. seen.by sprach mit ihm über die Bedeutung von Ruhe, seine Vorbilder aus Deutschland und BlackBerry®s.

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  • Alice Smeets

    Alice Smeets

    „Die Menschen geben nicht auf“

    Armut, Elend, Lebensmut: Mit dem Motiv eines kleinen Mädchens hat Alice Smeets die Tragödie Haitis in ein Bild gefasst. seen.by sprach mit der preisgekrönten Fotografin über Engagement, Kindersklaven und das Glück im Leid.

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  • Gerd Ludwig

    Gerd Ludwig

    „Uns kann man nicht mehr helfen“

    Das russische Land und seine Menschen stehen im Mittelpunkt der Fotoreportagen Gerd Ludwigs, für die er schon vielfach ausgezeichnet wurde. Der in Los Angeles lebende Fotograf erzählt über Gefühle der Schuld, das Piepen des Geigerzählers und gebrochene Herzen in Kiev...

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  • Kids with Cameras

    Kids with Cameras

    „Rotlicht-Kinder“

    Sie haben keine Chance, schon gar nicht in Indien: die Kinder von Prostituierten. Die Fotografin und Filmemacherin Zana Briski wurde auf sie aufmerksam, gewann mit der Dokumentation „Born into Brothels“ einen Oscar und gründete die Organisation „Kids with Cameras.“ Die Leiterin Lisa Robinson spricht über die Schönheit düsterer Verhältnisse, die Kraft der Kunst und die harte Arbeit der Geldbeschaffung für die Kids von Kalkutta.

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  • Nick Brandt

    Nick Brandt

    „Es geht mir um das Wesen der Tiere“

    Er drehte das Video zu Michael Jacksons "Earth Song" - und verliebte sich dabei in die ostafrikanische Tierwelt. Nun erhielt er für seinen Bildband „A Shadow Falls“ den Fotobuchpreis 2010. Der Fotograf Nick Brandt berichtet über die Faszination der Wildnis, das Abschlachten von Elefanten und die neuen Kolonialisten Afrikas.

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  • Joakim Eskildsen

    Joakim Eskildsen

    „Apartheid in Europa“

    Toleranz ist ein Luxusgut: Werden die Zeiten schlechter, nimmt sie ab. Dann wird gerne nach anderen getreten, müssen Sündenböcke her, am besten vom Rand der Gesellschaft. In Ungarn marschieren derzeit Rechtsextreme auf und hetzen gegen Roma. Der Däne Joakim Eskildsen hat den Alltag dieser Minderheit festgehalten.

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  • Paolo Roversi

    Paolo Roversi

    Das Geheimnis weiblicher Schönheit

    In Haute Couture oder hüllenlos: vor seinem Objektiv posieren sie gerne, die Topmodels wie Kate Moss und Naomi Campbell oder Stars wie Catherine Deneuve. Paolo Roversi, der zu den gefragtesten Modefotografen weltweit zählt, interessiert sich nicht für oberflächliche Ästhetik, sondern sucht in seinen Porträts nach der rätselhaften Anmut seiner Modelle...

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  • Massimo Vitali

    Massimo Vitali

    Der Strand-Soziologe

    Der italienische Top-Fotograf Massimo Vitali studiert das Freizeitverhalten von Menschen – am liebsten dort, wo sie in Massen auftreten. Mit seen.by spricht er über das visuelle Rauschen am Strand.

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  • Jonathan Torgovnik

    Jonathan Torgovnik

    Der Feind im Kind

    Vergewaltigung gilt als persönliche Schande und führt oft zu sozialer Ächtung der Opfer. Dies erleben Tausende von Frauen in Ruanda, die 1994 von Hutu-Milizionären missbraucht und geschwängert worden sind. seen.by sprach mit dem Fotografen Jonathan Torgovnik, der sich dieser Frauen und ihrer Kinder angenommen hat...

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  • Janne Lehtinen

    Janne Lehtinen

    Der Nachtschicht-Fotograf

    Der Finne Janne Lehtinen streifte ein Jahr nachts mit der Kamera durch seine Heimatstadt Kotka auf der Suche nach ihrer Seele – und dokumentiert, wie die Globalisierung Industriestädte verändert.

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  • Mohamed Bourouissa

    Mohamed Bourouissa

    Vom Staatsfeind zum Kunstobjekt

    Die Jugendlichen der Pariser Vororte, die Nicolas Sarkozy im Herbst 2005 als Innenminister niederknüppeln ließ, erobern als Hauptdarsteller des Fotografen Mohamed Bourouissa nun Galerien und Museen.

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  • Arno Fischer

    Arno Fischer

    Der unwiderstehliche Drang, etwas festzuhalten

    Seine Bilder haben das Bild vom Nachkriegs-Berlin geprägt: Marlene Dietrich im Nerz, der Riss durch die Brandmauer, Aufmärsche im Osten, Kapitalisten im Westen. Bezeichnet wurde Arno Fischer deshalb als der "bekannteste Unbekannte unter Deutschlands Fotografen". Er wurde 1927 in Berlin geboren und war in engem Austausch mit Kollegen wie Robert Frank, Henri Cartier-Bresson und Josef Koudelka. Im Interview erzählt er, wie er sich in der ehemaligen DDR mit Ehefrau Sibylle Bergemann seine Nische eingerichtet hat.

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  • Susan Hiller

    Susan Hiller

    Gedenken oder Versehen?

    Bäckerstraße, Schmiedgasse, Judengang – Straßennamen, wie sie in zahlreichen deutschen Orten vorkommen und von Passanten ebenso schnell vergessen wie gesehen werden. Die Amerikanerin Susan Hiller jedoch wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte, als sie in Berlin auf ein Straßenschild mit der Aufschrift "Jüdenstraße" stieß. Ergebnis ihrer Irritation ist das "J.Street Project", das im Kunst-Raum des Bundestages ausgestellt wurde.

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  • Olaf Heine

    Olaf Heine

    Prominenz ist unwichtig

    Die Stars lieben seine Fotos: Sting, Heike Makatsch, Franka Potente – sie alle hatte Olaf Heine schon vor der Kamera. Im Interview erklärt der Fotograf, was seine Arbeit mit Rock'n'Roll zu tun hat – und wie man auf die Idee kommt, harte Rapper als Mönche zu verkleiden.

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  • Olaf Martens

    Olaf Martens

    „Liebe im Sozialismus“

    Die Wende feiert in diesem Jahr ihren zwanzigsten Geburtstag. Mit seinen Fotografien ist der Hallenser Olaf Martens populärer denn je: Seine Reportage- und Aktbilder zeigen private Ostwelten, die sich einst jenseits politischer Repressalien entfalten konnten. Er spricht über das Versauern vorm Bildschirm, Erotik als Ersatzbefriedigung und die Heimatlosigkeit im eigenen Land.

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  • Werner Bokelberg

    Werner Bokelberg

    „Kommt mit einer schönen Blonden“

    Seine Portraits von Romy Schneider, Uschi Obermeier und Picasso kennt die ganze Welt. Werner Bokelberg ist der Kult-Fotograf der 60er Jahre und seine Motive mittlerweile die meistpublizierten der Welt. Der Fotograf und Sammler spricht über Jungfräulichkeit in der Fotografie, Dalì mit Zipfelmütze und seine neueste Leidenschaft: historische Fotografien aus Frankreich.

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  • Pierre Winther

    Pierre Winther

    „Kino im Kopf“

    Düster, bizarr, nicht von dieser Welt - so wirken die Aufnahmen von Pierre Winther, einem der populärsten Werbefotografen der Welt. Im Interview spricht der Künstler über Ausritte auf Haien, rassistische Osterparaden und Reisen durchs Universum.

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  • Rüdiger Lubricht

    Rüdiger Lubricht

    „Merkwürdig eiserner Geschmack im Mund“

    Die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl ist Vergangenheit, aber noch lange nicht Geschichte. Seit mehreren Jahren bereist der Fotograf Rüdiger Lubricht die Gegend. Im Interview spricht er über verlassene Klassenzimmer, die Folgen der Verseuchung und über Fotografie als Medium gegen das Vergessen...

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  • Peter Bialobrzeski

    Peter Bialobrzeski

    Vertreibung aus dem Paradies

    Wo Natur und Zivilisation aufeinander treffen, bleibt es auch nachts hell. Insbesondere wenn es sich um asiatische Megacities handelt, in die es den Fotografen Peter Bialobrzeski immer wieder treibt. Im Interview spricht er über den Neondschungel, die Ästhetik des Verschwenderischen und darüber, dass Fotografie als Kunst überschätzt wird...

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  • Robert Morat

    Robert Morat

    Sammlerleidenschaft

    Schon Anfang zwanzig wollte Robert Morat Galerist werden. Doch damals hätte er sich selbst noch kein Bild abgekauft. Und heute? Er erklärt, warum er eigentlich immer in der Gefahr ist, sein eigener bester Kunde zu sein.

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  • Loïc Bréard

    Loïc Bréard

    Immer eine neue Bühne

    Was Fotografie mit Theater zu tun hat? Viel, meint Loïc Bréard, der als Autodidakt zur Fotografie kam und dem es gelingt, Schwarzweiß-Bilder mit besonderer Intensität und atmosphärischer Dichte zu schaffen.

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  • Bettina Rheims

    Bettina Rheims

    Die Haut erzählt so vieles

    Die Fotografin Bettina Rheims über Schönheit, Narben und Schlaflosigkeit.

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  • Rolf Nobel

    Rolf Nobel

    Uns geht es nicht in erster Linie um das schöne Bild, sondern darum, dass es etwas erzählt.

    Nicht das schöne Bild, sondern das Bild, das etwas erzählt ist ihm wirklich wichtig. Rolf Nobel, Fotografieprofessor an der Fachhochschule Hannover und Gründer von Lumix, dem Festival für jungen Fotojournalismus, erklärt im Interview, warum ein röhrender Hirsch noch lange keinen guten Fotografen ausmacht und weshalb der Kunstmarkt völlig irrational ist.

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  • Laurenz Schaffer

    Laurenz Schaffer

    Unser Hauptanspruch ist es, ein maximal stimmiges Design bezogen auf die Aufgabenstellung zu entwickeln.

    BMW Designworks ist eines der weltweit größten Designstudios. Doch welche Art von Projekten wird in einer solchen Designfabrik entwickelt, und wie ist dieses Unternehmen an die BMW Group angegliedert? Dazu ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Deutschland — Laurenz Schaffer.

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  • Wim Wenders

    Wim Wenders

    Alles verfliegt

    Wim Wenders hat mit "Palermo Shooting" seinen vielleicht persönlichsten Film vorgestellt, der in seiner Geburtsstadt Düsseldorf beginnt. Wenders, der deutsche Regisseur und Fotokünstler, hat einen Film über das Bildermachen gedreht: Campino, der Sänger der Toten Hosen, spielt einen Fotokünstler — sichtlich inspiriert von einem dritten Düsseldorfer, Andreas Gursky.

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  • Anke Bernotat

    Anke Bernotat

    "What I do not like is design dictated by Shareholder Value"

    Anke Bernotat was one of the founders of the design studio dmbh, but after 4 years of working under the name dmbh, she decided that her own name is a perfectly good thing to call her company! By the way the renaming also led to some content based changes as the focus is not only on the product, but also on the product's context, on how it should be presented and what it evokes.

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  • Prof. Thomas Hofmann

    Prof. Thomas Hofmann

    Die Herausforderung besteht darin, die lokale Wahrnehmung einer Marke global zu homogenisieren.

    Die wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen China und Deutschland werden in Zukunft immer wichtiger. Leider wissen die beiden Kulturen relativ wenig über einander. Diese beiden Einsichten waren für Prof. Thomas Hofmann der Anstoß zu einem wegweisenden Projekt: Global Design - Zukunft oder Illusion ? Mehr im Interview.

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  • Hartmut Esslinger

    Hartmut Esslinger

    Westliche Designer könnten viel kreativer entwerfen, weil fernöstliche Fabriken viel flexibler produzieren, als in Fachkreisen bekannt ist.

    Hartmut Esslinger ist Gründer von frog design, einer internationalen Design-Agentur sowie Professor für Industrial Design an der Universität für angewandte Kunst Wien. Er zeichnete u. A. verantwortlich für die Design-Strategien von Sony, Louis Vuitton, Apple, Lufthansa, Microsoft und SAP. Im Interview gibt er Auskunft über die aktuellen Entwicklungen im Industrial-Design.

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  • Yves Behar

    Yves Behar

    The only thing to be afraid of if we look into the future are people that are afraid of the future.

    Good design leads to a good society - an ancient design approach. This might be true, but what fuseproject believes is that good design can provide good experiences and make people feel better. Forwarding this philosophy fuseproject tries to put the emotional experience into the focus of their design without neglecting the functional aspects. What is fuseproject currently working on — we talked with Yves Behar.

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  • Studio Speziell

    Studio Speziell

    Wir entwickeln "spezielle" Produkte, die sich im Spannungsfeld zwischen selbstverständlich und ungewöhnlich bewegen.

    Ihre Image-Kampagne für den europäischen Verband der Flockindustrie war eines der ersten Projekte von speziell produktgestaltung. Aus der Beschäftigung damit resultierten Produkte wie die Flockkommode oder die Ringserie "Anthologie Quartett". Jens Pohlmann, Sybille Fleckenstein und Thilo Schwer gründeten ihr Büro im Jahr 2002. speziell produktgestaltung erhielt zahlreiche Designpreise, darunter auch den den iF material award. Wir sprachen mit Jens Pohlmann.

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  • Jeroen Verhoeven

    Jeroen Verhoeven

    We respect the old but want the new

    DEMAKERSVAN is a young dutch design team that shows what happens if three 29-year-old students - Jeroen Verhoven, Joep Verhoven and Judith de Graauw from Eindhoven Design Academy that since then lived together in a farm house decide to build up their own business - great success! But what is the story behind this success - we talked to Jeroen Verhoeven

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  • Marcus Botsch

    Marcus Botsch

    Gute Gestaltung ist für mich eine Form gewordene Aussage.

    Hintergründige Ideen zeichnen die Projekte von Marcus Botsch aus. 1996 gründete er Büro Botsch Berlin und entwirft zusammen mit seinem Team und der Designerin Martina Bolz durchdachte Produkte vom Papierkorb bis zum hochkomplexen Kunstherzen. Seine minimalistisch gestalteten externen Festplatten für Freecom erhielten den iF product design award. Wir sprachen mit ihm über seine neuesten Projekte.

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  • Markus Büsges

    Markus Büsges

    Wenn Frauen, dann nur in der Halbzeit.

    Markus Büsges gestaltete gemeinsam mit seinen Kollegen Fons Hickmann und Thies Uthmöller von der Berliner Fons Hickmann m23 GmbH die Fußball-Ausgabe der Zeitschrift "Dummy". Für das stringente Konzept des Magazins wurden die Gestalter mit einem Lead Award belohnt. Im Interview gibt Markus Büsges Auskunft über ihre Arbeitsweise.

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  • Pedro Sousa

    Pedro Sousa

    It is part of the human nature, to surprise and to overcome limits

    Pedro Sousa is responsible for design at Boca De Lobo - an exclusive portuguese furniture company that designs and produces high decoration furniture complements. It was founded in 2005 by Pedro Sousa and Amandio Pereira. Their products are internationally distributed in many interior design shops. According to traditional methods they are handmade in Portugal by selected artisans. Their manufactury approach is showing parallel paths to the memphis ideas.

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  • Pascal Johanssen

    Pascal Johanssen

    Der Bilder-Sound unserer Zeit

    Pascal Johanssen ist Gründer und Kurator der Berliner Ausstellung Illustrative, die eine internationale Auswahl der besten Arbeiten der jüngeren Illustratoren-Generation zeigt. Die Illustrationskunst, einst eine "vergessene Kunst" erfindet sich neu und ist gefragter als zuvor: sowohl in der Design- und Kunstszene, als auch bei der Vermarktung eines Lebensgefühls. Im Interview äußert sich Kurator Pascal Johanssen zu Tendenzen und Selbstverständnis der Gattung Illustration im Spannungsfeld mit der bildenden Kunst.

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  • Ronan & Erwan Bouroullec

    Ronan & Erwan Bouroullec

    Um Intimität zu schaffen, versuchen wir alle rein technischen Aspekte der Möbel auszuklammern.

    Als Ronan und Erwan Bouroullec den Firmenchef Giulio Cappellini auf der Mailänder Möbelmesse 1997 trafen, war das der Beginn einer Designerkarriere. Seitdem haben sie zahlreiche Möbelprojekte für Cappellini realisiert, aber auch für Hersteller wie Vitra, Magis oder Ligne Roset. Die Bouroullecs gestalteten Showrooms für den Modedesigner Issey Miyake und die niederländische Textilfirma Kvadrat. Ihre intelligenten wie einfachen Designobjekte sind oft modular aufgebaut und erforschen den Raum, der die Menschen umgibt. Mit Projekten wie "Algues" für Vitra sind die bretonischen Brüder international bekannt geworden, zu den neusten Arbeiten des Designerduos gehört das "Floating House", ein schwimmendes Gästehaus für Künstler.

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  • Mathieu Lehanneur

    Mathieu Lehanneur

    Zu erforschen wie der Mensch denkt und fühlt, ist für mich ein sehr wichtiger Designansatz.

    Produkte im herkömmlichen Sinne zu entwickeln reizt Mathieu Lehanneur nicht. Schon während der Studienzeit interessierte er sich für die vernachlässigte psychologische Seite von medizinischen Hilfsmitteln. Seine ungewöhnlichen "objects therapeutiques" wurden als bisher einzige Diplomarbeit in die ständige Ausstellung des Museums of Modern Art in New York aufgenommen. Wir befragten ihn zu seiner Art der Designforschung.

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  • Alfredo Häberli

    Alfredo Häberli

    Ich muss eine Idee in drei bis fünf Sätzen erklären können, sonst bin ich damit selbst nicht zufrieden.

    Vielleicht ist sein Umzug von Argentinien in die Schweiz ausschlaggebend für Alfredo Häberlis Interesse an der Leichtigkeit von Objekten. Wenn er Leuchten, Möbel oder andere nützliche Dinge für den Alltag gestaltet, fallen sie durch dünne Materialien und filigrane Formen auf. Neben seinen Arbeiten für Firmen wie Alias, Luceplan, Cappellini, Iittala oder Moroso gestaltete Häberli kürzlich auch die Showrooms für Camper Schuhe in Paris und die Textilfirma Kvadrat in Mailand.

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  • Arne Schultchen

    Arne Schultchen

    Wir ergründen die Natur einer Marke und machen sie fühlbar, klarer, direkter.

    Komplexe Aufgaben im Sinne der Marke zu lösen, das ist es, was Andre Feldmann und Arne Schultchen herausfordert. Mit dem Team ihres Hamburger Designstudios feldmann + schultchen gehen sie Markenpersönlichkeiten auf den Grund, um daraus starke und klare Symbole wie den Herzanker für die Kiezbiermarke Astra zu entwickeln. Ein mögliches Erfolgsrezept ist, dass sie sich nicht auf eine spezielle Designsparte festlegen wollen. Mit Projekten wie dem "Deutschband", ihrer Verpackung für den Frischfischlieferanten "Deutsche See" oder dem Erscheinungsbild des neuen Bierlabels "5,0 Original" gehören sie zu den erfolgreichsten Kreativen des letzten Jahres.

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  • Justus Oehler

    Justus Oehler

    Wichtig ist die Gabe, während des Gesprächs mit dem Kunden Bilder zu hören.

    "Design muss intelligent und elegant sein", sagt Justus Oehler, Pentagram Partner und Geschäftsführer der Berliner Niederlassung. Mit seinen Teams in London und Berlin erarbeitet er Corporate Identities und Kommunikationsprogramme für internationale Kunden wie die italienische Nobelmarke "Trussardi", das weltweit grösste Flugliniennetwork "Star Alliance" oder "Vivo", die global agierende Tochter von Villeroy & Boch. Anders als in vielen grösseren Büros sind die Partner bei Pentagram Designer und Berater in einer Person. Oehlers Arbeiten wurden mit verschiedenen internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter auch ein "red dot" für die neue grafische Identität der Wiener Stadthalle.

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  • Christian Labonte

    Christian Labonte

    Die Designdisziplin darf sich daher nicht auf einen rein formal-ästhetischen Fokus beschränken, sie muss mit einem ganzheitlichen Ansatz Projekte entwickeln und steuern.

    Christian Labonte begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung zum Möbelschreiner, der ein Studium zum Industrial Designer an der Universität in Essen 1990 folgte. Bereits 1995 gründete er eine Designagentur mit Aufträgen in den Bereichen Industrial Design und Corporate Architecture. Anfang 1999 wechselte er zu Audi Design, wo er Aufgaben im Bereich Interior Design und Design Management übernahm. Außerdem ist er seit vielen Jahren Dozent für Design u.a. an der Universität St. Gallen. Seit 2004 ist er verantwortlich für die Design Strategie der Audi brand group.

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  • Petrus Palmer

    Petrus Palmer

    Sustainability means everything, both now and in the future

    Petrus Palmer ist einer der Gründer des innovativen — 2005 in Stockholm gegründeten Designbüros — FORM US WITH LOVE. Vor einigen Jahren verblüfften Petrus, John und Jonas mit ihrem verspielten und unkonventionellen Design auf dem Salone Sattelite in Milano die Designwelt. Das nachhaltige Design der drei ist dabei vor allem von einer Sache gekennzeichnet, dem Anspruch jedes Produkt einzigartig und liebenswert für den Menschen zu machen.

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  • Lars Harmsen

    Lars Harmsen

    Typo muss wie ein Angelhaken sein, damit die Leute überhaupt hängen bleiben und bereit sind, sich inhaltlich auseinander zu setzen.

    Lars Harmsen war einer der Geschäftsführer der Karlsruher Agentur FINEST/MAGMA und Mitgründer des Schriftenlabels Volcano Type. Er rief 2004 den Typo-Weblog Slanted ins Leben und ist Herausgeber des gleichnamigen Print-Magazins, das sich spielerisch mit Schrift auseinandersetzt und Einblicke in aktuelle typografische Trends vermittelt.

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  • Ross Lovegrove

    Ross Lovegrove

    Design sollte viel mehr wissenschaftlich integriert sein, deshalb finde ich den bang-design Gedanken so gut.

    Seine Experimente mit Materialien und Oberflächen führen den Designer Ross Lovegrove zu ungewöhnlichen Produkten wie dem ultraleichten Stuhl "Supernatural" oder der organisch geformten Wasserflasche der walisischen Marke "Ty Nant", deren Gestaltung sich an Beobachtungen von fließendem Wasser orientiert. Für Swarowski entwickelte er das transparente Concept Car "Swarowski Crystal Aerospace", das seinem Fahrer einen rundum freien Blick erlaubt und auf der Basis von Solarenergie betrieben werden soll. Lovegroves "System X" ist ein modular angelegtes Beleuchtungssystem für den japanischen Hersteller Yamagiwa, das den architektonischen Raum durch gitterartige Strukturen völlig neu interpretiert. Für forschende Arbeiten wie diese wurde der Wahllondoner im Jahr 2006 mit dem "World Technology Design Award" ausgezeichnet.

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  • Philip Borchardt, Dirk Henkelmann

    Philip Borchardt, Dirk Henkelmann

    Werbung wird sich künftig stärker ins Leben einfügen

    Die Kreativdirektoren Philip Borchardt und Dirk Henkelmann im Berliner Büro der TBWA Deutschland erhielten für ihre Kampagne „Weiß ist das neue Schwarz“ für die Sony Playstation Portable den Lead Award für die beste Anzeigekampagne. Die Doppelseiten fielen vor allem durch eine ungewöhnliche Ästhetik auf: Traditionell schwarze Dinge und Personen werden in purem Weiß dargestellt.

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  • Johannes Krempl

    Johannes Krempl

    Der Text hat ausgedient

    Johannes Krempl gehörte zum Kreativteam bei BBDO Campaign Berlin, das mit seiner Anzeige für den Dessousladen Blush einen Lead Award gewonnen hat. Das Motiv wurde nur einmal in „Dummy“ geschaltet und dann mit einer Unterlassungserklärung belegt: Es zeigt Ursula von der Leyen mit ihren sieben Kindern und suggeriert einen Zusammenhang zwischen dem Kinderreichtum der Ministerin und Blush-Dessous.

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  • Raban Ruddigkeit

    Raban Ruddigkeit

    Street-Art, diese Patchwork-Kultur, das hat für mich einen ganz maßgeblichen Einfluss.

    Vor einigen Jahren kam Raban Ruddigkeit die Idee mit einem Illustratoren-Kompendium die strukturelle Lücke zwischen Zeichnern und Auftraggebern zu schließen. Das Ergebnis, Freistil – Best Of European Commercial Illustration, wurde zum Erfolg und ist nun in der dritten Neuauflage erschienen.

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  • Wolf Heumann

    Wolf Heumann

    Werbung muss überraschend bleiben

    Wolf Heumann, Geschäftsführer der Agentur Jung von Matt/Elbe in Hamburg, durfte sich bei den Lead Awards 2007 über eine Gold-Auszeichnung für die „Gibsnisch“-Kampagne des Kunden Sixt freuen. Die kombinierte Print-Online-Werbung führte die Betrachter über doppelseitige Anzeigen zunächst auf eine falsche Spur, um dann im Internet mit der Auflösung zu überraschen: Nicht der erfundene Autovermieter „Gibsnisch“ hatte die Anzeige geschaltet, sondern Sixt.

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  • Volker Steger

    Volker Steger

    Die Insekten sind so filigran und gleichzeitig zerschmettert wie gefallene Engel.

    Der Wissenschaftsfotograf Volker Steger erhielt für seine Bilder von Insekten, die auf einer Autokühlerhaube den Tod fanden, einen Lead Award in Gold. Die Bilder wurden im SZ-Magazin veröffentlicht. Im Interview spricht Steger über noch unentdecktes Potential von Wissenschaftsfotografie, über den kritischen Umgang mit Wahrheit und die malerische Wirkung seiner Bilder.

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  • Edmund Leveckis

    Edmund Leveckis

    Ein Künstler? Nein. – Es ist einfach etwas was ich tue, es ist Entdeckung!

    In Hamburg werden die LeadAwards verliehen, mit denen herausragende Leistungen in Print- und Onlinemedien prämiert werden. Für die Interviewreihe mit den Goldpreisträgern des LeadAwards 2007 sprachen wir mit Edmund Leveckis. Als Fotograf bekam er für „Tales from the Underground“ die Gold-Auszeichnung in der Kategorie Reportagefotografie. Seine Serie magischer Fotografien aus der New Yorker U-Bahn wurde im Lodown Magazine (www.lodownmagazine.com) veröffentlicht.

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  • Nicolette Naumann

    Nicolette Naumann

    Eine konsequente Designhaltung zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Anspruch hat Klassiker zu schaffen.

    Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Nicolette Naumann für die Messe Frankfurt tätig, in den letzten Jahren als verantwortliche Bereichsleiterin für die Konsumgütermessen „Ambiente“, „Tendence Lifestyle“ und „Collectione Preview Spring + Summer“. Seitdem beobachtet die Kunst- und Designkennerin Trends und Entwicklungen in der Gestaltung von Produktdesign.

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  • Derek Jenkins

    Derek Jenkins

    Der Nanospyder ist ein fiktives Fahrzeug, das auf den neuesten Forschungsergebnissen unterschiedlicher Disziplinen basiert.

    Passend zum warmen Klima Kaliforniens und unweltfreundlich angelegt ist das futuristische Concept Car „Nanospyder“ von Derek Jenkins’ Volkswagen-Designteam. Der Zweisitzer wird mit Sonnenergie und Wasserstoff betrieben und besitzt eine Oberfläche aus kleinsten, aufblasbaren Nanoelementen. Sie sind einzeln steuerbar und bilden bewegliche Knautschzonen, die unseren heutigen Airbags ähnlich, aber weit überlegen sind.

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  • Josefine Raab

    Josefine Raab

    Mich interessieren Bilder, die klug komponiert, nicht überinszeniert sind und über den ästhetischen Reiz hinaus etwas mitzuteilen haben.

    Josefine Raab ist die Initiatorin von „gute aussichten“. Der 2004 gegründete Wettbewerb für junge deutsche Fotografie gehört mittlerweile zu den begehrtesten Auszeichnungen, die für fotografische Diplomarbeiten vergeben werden. Wir befragten Sie, was den Nachwuchs bewegt.

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  • Heidi Gross

    Heidi Gross

    Der Kaufreiz entsteht, wenn etwas wirklich fantastisch aussieht. Wir möchten schöne Menschen sehen. Das ist der nichtrealistische Sinn der Werbung!

    Heidi Gross ist Deutschlands bekannteste Modelmacherin. Mit dem Geschäft mit der Schönheit kommt sie 1976 in Berührung, als sie im Innenhof ihres Pariser Apartments den späteren "Elite"-Europachef Gerald Marie kennenlernt und eine Zeitlang in seiner Agentur als Bookerin arbeitet. Vor sechzehn Jahren gründet die diplomierte Übersetzerin und Dolmetscherin die Agentur Model-Management und betreut von Hamburg aus Supermodels wie Claudia Schiffer, Naomi Campbell, Elizabeth Hurley und Franziska Knuppe, die sie stets "meine Mädchen" nennt.

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  • Zoren Gold & Minori

    Zoren Gold & Minori

    Unser erster Ansatz war ein fotografischer Versuch, aber unsere Inspiration kommt wirklich aus allen Sparten der visuellen Kommunikation.

    Zoren Gold & Minori zählen derzeit zur Avantgarde der fashion photography. Ihr virtuoser Mix aus Fotografie und Grafik Design offenbart eine surreale und fantasievolle Welt aus Schönheit und Zerbrechlichkeit. Ihre Bilder pendeln zwischen dem Objekthaften und subjektiver Empfindung und vereinen auf mysteriöse Weise sowohl Nähe als auch Entfremdung.

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  • André Rösler

    André Rösler

    Weihnachten ist kein progressives Fest, es beruht auf Traditionen.

    Alle Jahre wieder... Wir fragten André Rösler, einen renommierten Illustrator, zum Kreativpotential von Weihnachten und nach seiner persönlichen Einschätzung unserer visuellen Kultur.

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  • Prof. Dr. Peter Zec

    Prof. Dr. Peter Zec

    Heute ist deutsches Kommunikationsdesign in der Lage international anerkannte ästhetische Standards zu setzen.

    Als geschäftsführender Gesellschafter von „red dot“ schreibt Peter Zec einmal pro Jahr den „red dot communication award“ aus. Der international renommierte Designpreis prämiert innovatives Kommunikationsdesign, vom Briefpapier bis zum Internetauftritt. Bewertet werden unter anderem Originalität, gestalterische Gesamtqualität, Materialwahl, Benutzerfreundlichkeit und das Zusammenspiel aller Gestaltungselemente.

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  • Wieki Somers

    Wieki Somers

    Mir erscheint die heutige Realität bereits surreal.

    Irgendwo zwischen Poesie, Biotechnologie und Dekadenz liegt die Teekanne, die Wieki Somers als Designerin bekannt gemacht hat: Eine Teekanne in Form eines knochenblanken Tierschädels. Knochenporzellan wortwörtlich? Der „High Tea Pot“ war Key-Visual für den Next-Nature-Bereich auf der ENTRYPARADISE-Ausstellung. Vor dem Hintergund der Bio- und Nanotechnologie verlor er seine Poesie und irritierte vielmehr als mögliches Sinnbild eines neuen Designs. Wir befragten Wieki Somers zu ihrer Interpretation.

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  • Dr. Stefan Schulz

    Dr. Stefan Schulz

    Das was wir machen ist sicher ein erster Schritt in Richtung bang_design, nämlich die Verschmelzung von Mensch und Technik.

    Mit seiner „Fluidischen Handprothese“ ist es Dr. Stefan Schulz gelungen, eine sehr naturgetreue Nachbildung der menschlichen Hand zu entwickeln. Anders als konventionelle Prothesen kann die fluidische Hand Finger und Daumen unabhängig voneinander bewegen. Bei Berührung werden Vibrationen ausgelöst, vom Gehirn verarbeitet und nach einer Eingewöhnungsphase dann so wahrgenommen, als könnte die Hand wirklich fühlen. Eine Hochleistungspumpe im Miniaturformat befüllt hydraulische Antriebe in den Fingergelenken mit Flüssigkeit und kann so die Bewegung auslösen. Als Vorbild aus der Natur dienten Schulz die Beine von Spinnentieren. Die fluidische Hand ist ein Exponat der Ausstellung „Entry 2006“ in Essen.

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  • Peter Kopacek

    Peter Kopacek

    Die wissenschaftliche Entwicklung geht eindeutig in Richtung intelligenter, mobiler, kooperativer, menschenähnlicher Roboter.

    Für internationales Aufsehen sorgte Peter Kopacek mit seinen Roboterfußballern, die auch am Eröffnungstag der Ausstellung „ENTRY 2006“ in Aktion traten. Mit dem Team „AUSTRO“ wurde Kopacek zweifacher Weltmeister 2004, Weltmeister 2005 und zweifacher Europameister 2006. Über den spielerischen Ansatz hinaus nutzt Kopacek seine Erkenntnisse aus der Robokickerei für wissenschaftliche Forschungsarbeiten. Als leitender Professor des Instituts für Handhabungsgeräte und Robotertechnik (IHRT) an der Technischen Universität Wien entwickelt er Roboter, die dem Menschen im Alltag der Zukunft hilfreich sein können. Dazu gehören Miniroboter für die Nutzung im Weltraum und humanoide Arbeitsroboter.

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  • 1ST AVE MACHINE

    1ST AVE MACHINE

    In der Zukunft wird es nicht mehr die Natur geben, wie wir sie bisher kannten, sondern eine Verschmelzung von künstlichen und natürlichen Objekten.

    Die New Yorker Avind Palep und Serge Patzak, Gründer der Agentur 1st Ave Machine, machen künstlerische Animationsfilme, aber auch Music Videos und Werbefilme für Kunden wie adidas oder MTV. Sie beschäftigen sich vor allem mit der gegenseitigen Durchdringung von Kunst und Natur. Hauptdarsteller ihrer Animationen sind realistisch wirkende Roboter und Pflanzen mit technischen Elementen, die bisher nur auf dem Computer existieren. Palep und Patzak sind aber davon überzeugt, dass ihre Zukunftsvisionen irgendwann Wirklichkeit werden.

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  • Patrick Jouin

    Patrick Jouin

    Es wäre der Traum, endlich Dinge frei gestalten zu können – egal ob als Unikat oder Serie.

    Auf der ENTRY-2006 können Besucher zusehen, wie in einer Maschine der Firma Stratasys ein Kubus in schwammähnlicher Struktur Schicht für Schicht von einer Materialdüse ‚ausgedruckt’ wird. Wir fragten den französischen Produktdesigner Patrick Jouin, der den „S1“-Kubus entwickelt hat, welche Chancen sich aus der neuen 3D-Printing-Technologie für das Design ergäben.

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  • Chris Bosse

    Chris Bosse

    Es wird nicht mehr Top-down von oben nach unten mit einem fest vorgegebenen Ergebnis entworfen, sondern, bottom up von unten nach oben, mit einer Offenheit für das, was entstehen könnte

    Chris Bosse plant bei PTW architects das Schwimmsportzentrum für die Olympischen Spiele in Peking. Das Gebäude sieht aus wie ein Kubus aus Schaum, und versinnbildlicht das Thema Wasser auf aufregende Weise. Gleichzeitig symbolisiert der Bau Bosses Idee von einer Architektur, die, computergeneriert, sich an Vorbilder der Natur anlehnt. Als Vertreter einer "Genetic Architecture" hinterfragt er die herkömmlicher Beziehungen zwischen Struktur und Architektur, zwischen Autorenschaft und Computation.

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  • Norbert Bolz

    Norbert Bolz

    Wir können das, was technologisch machbar ist, intellektuell nie mehr einholen.

    Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz legt mit einem Manifest „bang design“ die Lunte zum 2. Urknall. bang design meint Schöpfung auf der magischen Ebene von Bits, Atomen, Neuronen und Genen; der Nanodimension von zehn hoch minus neun Metern. Trendbüro, Co-Kurator von ENTRYPARADISE und Herausgeber des Manifestes, befragte Bolz zu einem neuen Designverständnis, das alle bisherigen Ordnungsprinzipen außer Kraft setzt und die Zukunft von Wirtschaft und Kultur im 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflussen wird.

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  • Konstantin Grcic

    Konstantin Grcic

    Es kann nicht richtig sein, wenn ein neues Design sofort Gefallen findet.

    Er gilt als Verfechter der Einfachheit und folgt den Prämissen des Industrial Design. Konstantin Grcic erklärt, was ihn am aktuellen Design stört, worauf es ihm beim Entwurf ankommt, und dass er trotz seiner Ernsthaftigkeit kein 'Hardliner' ist.

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  • Marcel Wanders

    Marcel Wanders

    Funktionalität ist die am meisten überbewertete Idee in der Designwelt

    Die Niederlande sind bekannt als Quelle spannender Designprodukte. Marcel Wanders ist einer der bekanntesten Designer dieser Herkunft. Aufsehen erregend waren stets seine Möbelentwürfe, sein Blick geht jedoch immer wieder über das singuläre Designobjekt hinaus, hin zu umfassenden Interieurdesign-Konzepten.

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  • Alf Hackenberg

    Alf Hackenberg

    Ich habe nach wie vor sehr stark den Eindruck, dass es auf die Präsenz der Marke ankommt, ob ein globales Design akzeptiert wird oder nicht.

    Alf Hackenberg, Geschäftsführer von ziba europe in München (firmiert seit April 2007 unter "SIGNCE" www.signce.eu), spricht im Interview über die internationalen Vernetzungen von Designprozessen und verrät uns, wo er seine Inspirationen her holt.

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  • Oliver Vogt

    Oliver Vogt

    Bilder sind für mich visuelle Tags, Verweise in einen größeren Kontext, der sich hinter dem Werk versteckt.

    Oliver Vogt ist Mitbegründer des renommierten Berliner Designbüros Vogt + Weizenegger (www.vogtweizenegger.de). Mit diversen innovativen Umsetzungen im Bereich Industriedesign machen V+W seit 1993 auf sich aufmerksam. Im Interview spricht Oliver Vogt über die Evolution von Designprozessen und seine Sicht auf die aktuelle Bildästhetik.

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  • Robert Klanten

    Robert Klanten

    Deutschland ist ästhetisch gesehen ein Entwicklungsland.

    Robert Klanten ist der kreative Kopf und Mitbegründer des "Die Gestalten Verlags". Mit 170 Veröffentlichungen gibt der Verlag sowohl Inspiration für Design und Gestaltung, als auch Tools für Designschulen und Gestaltungsbüros an die Hand. Dafür muss der kreative Ausdruck unserer Zeit und der Zukunft besonders gut erkannt und aufgespürt werden.

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  • DER FREUND

    DER FREUND

    Alle machen immer nur weiter, dabei kommt es im Leben oft darauf an, einfach aufhören zu können.

    Mit DER FREUND brachte der Axel Springer Verlag 2004 ein durchaus – nicht nur für den Verlag – ungewöhnliches und gleichfalls interessantes literarisches Magazin hervor. Ohne Titelthema reiht sich eine Sammlung von Erzählungen, Gedichten, Essays und Interviews aneinander. Anzeigen und Fotos gibt es keine, dafür ziert das Cover, als einzige vierfarbig gedruckte Seite, jeweils eine künstlerische Malerei oder Zeichnung. Für die Ausgabe 5 verlieh die LeadAwards-Jury den Preis „Cover des Jahres“. DER FREUND erschien erstmals im September 2004 und war auf acht Ausgaben limitiert. Die letzte lag am 15. Juni 2006 am Kiosk. Wir sprachen aus diesem Anlass mit dem Chefredakteur Eckhart Nickel.

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  • PARK AVENUE

    PARK AVENUE

    Ich versuche im Magazin diesem ständigen Schielen auf das Ausland etwas entgegen zu setzen, indem ich zeige, dass wir in Deutschland eine sehr authentische Gesellschaft haben, um die uns andere Länder beneiden.

    Park Avenue erhielt die Lead Award Gold als Newcomer-Magazin des Jahres. „Ganz oben. Ganz vorn. Und ganz nah dran“ beschrieb der Claim von Jung von Matt die Bestrebung, sich als anspruchsvolles und unterhaltendes Gesellschaftsmagazin (Gruner + Jahr) zu etablieren. Während des Interviews mit dem Chefredakteur Alexander von Schönburg gesellte sich auch Creative Director Markus Thommen dazu.

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  • Dolce & Gabbana

    Dolce & Gabbana

    Wir betrachten Glamour als einen Lebensstil. Glamour bedeutet Schönheit, Stil, Persönlichkeit und Selbstsicherheit.

    Mitte der sechziger Jahre verdichtete sich die Auflehnung gegen die überkommenen Normen und Zwänge der Kriegsgeneration. Die Pop-Ästhetik explodierte in einer kulturellen Rebellion, die als ‚Swinging London’ vielfach zitiert in die Geschichte einging. Domenico Dolce und Stefano Gabbana knüpften mit der D&G-Kampagne an diese Aufbruchstimmung an und erhielten die LeadAwards Gold-Prämierung. Fotograf der Inhouse-Kampagne war Steven Meisel.

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  • Jan von Holleben

    Jan von Holleben

    Ich mag schöne und heitere Fotografie, trotzdem ernst, aber nicht dramatisch.

    Jan von Holleben bekam in Hamburg den LeadAward für seine charmante und humorvolle Fotoserie "Der Traum vom Liegen". Im Interview spricht er über das Verhältnis von ernster und spielerischer Fotografie und erklärt seine Vorliebe für Schnappschusskameras.

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  • Mario Gamper

    Mario Gamper

    Der ADC ist für uns Werber ja ein bisschen wie der liebe Gott.

    Die Fotoserie Meissen ab 18 (Fotograf Attila Hartwig), hat vom deutschen Art Directors Club als beste Fotografie 2005 den Goldenen Nagel bekommen. Die Idee für die Serie stammt von der Werbeagentur Scholz and Friends, Berlin, deren Kunde die Meissner Porzellanmanufaktur ist. Wir befragten Mario Gamper, Creative Director der Agentur Scholz & Friends Berlin, zu dem ungewöhnlichen Projekt.

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  • EHRENSENF, C. Sayer

    EHRENSENF, C. Sayer

    Es macht Spaß, EHRENSENF selbst zu produzieren und direkt zu senden. Wir vermeiden so die üblichen Abstimmungs-Stufen, die den Inhalt verändern oder schleifen.

    Carola Sayer produziert zusammen mit Rainer Bender die Web TV-Videos www.ehrensenf.de. Seit dem 1.11.2005 online, haben sie bei den Lead Awards Gold für das WebFeature des Jahres erhalten und sind jüngst für den Grimme Preis 2006 nominiert worden. Sayer, die lange als Formatentwicklerin für das klassische Fernsehen gearbeitet hat, setzt mit ihrer Produktionsfirma Ravenrocker nun auf das Zukunftsmedium Internet TV.

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  • Paul Graves

    Paul Graves

    Film, Fotografie, Produktdesign, Bücher, Mode und Skulptur ist alles das gleiche, solange man sich nicht in der Sprache oder Tradition des einzelnen verliert.

    Paul Graves arbeitete mehrere Jahre als Regisseur für Musikvideos und Werbung. Mittlerweile hat er sich auch als Fotograf einen Namen gemacht. Seine verrückten und liebevoll ironischen Inszenierungen werden in internationalen Magazinen gedruckt. Für die Serie "Modezoo" erhielt er den LeadAward in der Kategorie "Beste Still-Life-Fotografie des Jahres".

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  • Dietrich Zastrow

    Dietrich Zastrow

    Durch die schnelle Vernetzung im Internet kommt es zu einer Wissensinflation, es zählt eher der Gedankenblitz

    Für die Marke Nivea entwickelte Dietrich Zastrow, ehemals Creative Director bei TBWA in Hamburg, eine internationale Werbekampagne. Den daraus entstandenen außergewöhnlichen Anzeigenmotiven Mund, Auge, Bauch wurde bei den LeadAwards der Preis für die beste Anzeigenkampagne des Jahres verliehen.

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  • Sabrina Nennstiel

    Sabrina Nennstiel

    Ich denke, dass das Interface von morgen deutlich personalisierter sein muss und sein wird.

    Sabrina Nennstiel, Leitung Multimedia bei Arte in Straßburg, hat bereits mit der Crème de la Crème der französischen Webdesigner zusammengearbeitet. Für das Feature Operation Hollywood auf arte-tv.com nahm sie bei den LeadAwards den Titel Webdesign des Jahres entgegen.

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  • Olivier Jobard

    Olivier Jobard

    Ich will zeigen, dass es sich bei denen, die wir so anonym als Immigranten bezeichnen, um Menschen handelt, die eine Würde haben.

    Olivier Jobard ist Reportagefotograf bei der renommierten Agentur SIPA Press und berichtet den großen politischen Magazinen von den Krisenregionen der Welt. Neben Reportagen in Bosnien, Tschetschenien, Liberia, Afghanistan oder dem Irak widmet er sich persönlich dem Flüchtlingsthema, das er jüngst am Beispiel der Sudanesischen Flüchtlinge beschreibt. Für die bei Geo erstmals in Deutschland erschienenen Bilder der « Kühnen Reise des Kingsley Kum » erhielt er die Lead Awards Gold Auszeichnung für die beste Reportagefotografie des Jahres.

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  • Gunter Schwarzmaier

    Gunter Schwarzmaier

    Nichts ist öder als die totale Harmonie. Ein gutes Layout braucht Stolpersteine, es darf ruhig mal wehtun.

    Gunter Schwarzmaier war Art Director der Zeitschrift "NEON", die bei den LeadAwards den Titel LeadMagazin des Jahres erhielt. Er hat eine Vorliebe für klassische Typografie, setzt sie aber ganz unklassisch ein und trifft visuell den richtigen Ton, um sowohl junge als auch etwas ältere Zielgruppen anzusprechen.

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  • Jörg Herzog

    Jörg Herzog

    Ein stärkerer Realitätsbezug ist absolut aktuell in der Werbung. Ich denke, dass dieser Trend sich weiter verstärken wird.

    Mit der Kommunikationsstrategie für Dove — normale Frauen statt Models — setzte Jörg Herzog, Executive Creative Director bei Ogilvy & Mather Düsseldorf, ein klares Statement gegen den herkömmlichen Schönheitsbegriff in der Werbung. Die Kampagne "Tickbox" wählte die Jury der LeadAwards zur Anzeigenkampagne des Jahres.

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  • Dominik Wichmann

    Dominik Wichmann

    Es vollzieht sich gerade ein enormer Bruch in der Bildsprache — vergleichbar etwa mit dem Beginn der neunziger Jahre

    Dominik Wichmann, Chefredakteur des SZ-Magazins, bekam bei den LeadAwards die Goldmedaille für den "Beitrag des Jahres", Magazin No.51 "Das Zwillingsheft".  Im Interview spricht er über die Befindlichkeit der Fotografen und entdeckt einen starken Hang zur Emotionalität in der aktuellen Bildsprache.

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  • Mike Meiré

    Mike Meiré

    Jedes Bild hat eine Sekunde, der Art Director kann daraus zwei machen.

    Mike Meiré wurde bei den Lead Awards als VisualLeader des Jahres ausgezeichnet. Als Art Director sucht er nicht nach neuen visuellen Effekten, sondern nach immer neuen Formen, klassische Elemente und Modernität in Einklang zu bringen. Dabei schafft er Klarheit und visuelle Ruhe, die der Konzentration auf den Content zugute kommen.

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  • Marcos Cruz

    Marcos Cruz

    Wir müssen aus der nostalgischen Stimmung der achtziger Jahren erwachen und akzeptieren, dass wir in einem neuen digitalen und biologischen Zeitalter mit tief greifenden Konsequenzen für Mensch und Architektur leben.

    Marcos Cruz fordert eine neue Architektursprache jenseits des „Polite Modernism“. Der ehemalige Schüler von Archigram-Gründer Peter Cook interpretiert Architektur als lebendigen und intelligenten Organismus und experimentiert mit einer „Ekel-Ästhetik“.

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  • Uwe Stoklossa

    Uwe Stoklossa

    Ein universales Rezept für Schönheit wird es zum Glück nie geben.

    In seinem Buch „Blicktricks“ erstellt der Autor Uwe Stoklossa eine Art Grammatik der Visuellen Verführung, indem er optische Wahrnehmungsphänomene und deren Umsetzung in der Werbung analysiert.

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  • Fetzner & Selke

    Fetzner & Selke

    Der Begriff Ästhetik ist extrem bedeutungsoffen.

    Die Bildwissenschaftler Daniel Fetzner und Stefan Selke gründeten 2004 das interdisziplinäre Center for Visual Studies & Virtual Environments (www.visualstudies.de), dies an der Fakultät Digitale Medien der Hochschule Furtwangen (http://www.dm.fh-furtwangen.de). Nicht die Gestaltung, sondern der kommunikative Kontext sind für beide maßgeblich bei der Bildanalyse. Wir fragten beide nach ihrer Methode, Ästhetik objektiv zu betrachten.

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  • CAP

    CAP

    Wir sehen in herausragendem Design einen ökonomischen Wert.

    Das New Yorker Büro Contemporary Architecture Practice betreibt Image-Building in großem Maßstab: Hina Jamelle und Ali Rahim verknüpfen Architektur, Marketing und Ästhetik zu einem neuen Raumerlebnis. Für den Reebok Store in Shanghai bedeutete dies. Wear the vector – outperform! Wir befragten Hina Jamelle zum neuen Architekturverständnis.

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  • Fons Hickmann

    Fons Hickmann

    Das Bild der Deutschen im Ausland ist derzeit viel zu positiv.

    Das Berliner Studio "Fons Hickmann m23" gehört zu den am häufigsten ausgezeichneten Designstudios weltweit. Fons Hickmann (38), befragt zu German Klischees und bekannt für seine treffende Ironie, sieht das Bild der Deutschen im Ausland "derzeit viel zu positiv".

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  • Ingo Taubhorn

    Ingo Taubhorn

    Heute vermischen sich in der Präsentation die künstlerische und kommerzielle Fotografie zunehmend.

    Der Fotograf Ingo Taubhorn über seine Tätigkeit als Kurator und das fotografische Bild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Kommerz.

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  • Monika Aichele

    Monika Aichele

    Illustration ist Spiegel des Alltags, auch meines Alltages.

    Anlässlich ihrer Ausstellung "What I See - Not Only Monkeys" (im Juni in Hamburg und 2006 in Barcelonana) haben wir die freie Illustratorin Monika Aichele zu den Möglichkeiten und Grenzen der Illustration befragt.

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