Sie wollen mehr erfahren über die Top-Fotografen von seen.by Fotokunst & Fotodruck? Hier lesen Sie alles über ihre Fotokunst, ihre Ideen, ihre Erfolge und Niederlagen. Persönliche Porträts und Einblicke in die Arbeit von herausragenden Künstlern.
Menschen, Maschinen und Motoren - sie begleiten Alexander Babic schon seit Jahren und sie faszinieren ihn immer noch. Sehr erfolgreich konzentriert sich der Hamburger Fotograf darauf, seine Vorliebe für Portraits zu seinem Spezialgebiet zu machen.
„Ich stehe definitiv auf Motoren und Maschinen“, sagt Alexander Babic. Rennwagen, Motorräder und Oldtimer lässt er aussehen wie Kunstwerke. Manche stehen als stolze Einzelstücke vor weißem Hintergrund, andere posieren vor erhabener Landschaftskulisse. Dazu gibt es die Fahrer: Helden ihrer Zunft, mit Gesichtern voller Falten und Lebenserfahrung. „Die Menschen in ihrer ganz eigenen Welt zu treffen, finde ich immer wieder spannend“, erklärt Babic. Klar, das kann manchmal kompliziert sein. Doch anders als im Studio, erlebt man dabei auch erstaunliche Geschichten. Wie die mit dem LKW-Fahrer in Australien.
Dorthin war Alexander Babic gereist, um Aufnahmen von den berühmten Road-Trains, den riesigen Trucks, samt ihren Drivern zu machen. Ganz im Stil von Richard Avedons "In the American West" sollten es klassische Portraits vor weißem Hintergrund werden, weshalb er Blitzlicht und ein weißes Bettlaken dabei hatte, die er auf Rastplätzen aufbaute. Als er bei jenem Trucker an die Scheibe klopfte, der später auf dem Cover seines Buches erschien und inzwischen bei seen.by zu sehen ist (RS 05/06), fand er den Mann mit Tränen in den Augen vor: per Telefon hatte sich seine Frau soeben von ihm getrennt. Doch das hielt ihn nicht davon ab, das Projekt des deutschen Studenten zu unterstützen und sich stolz der Kamera zu präsentieren.
Das Thema „Truckfahrer“ wurde Alexander Babic’ Diplomarbeit. Damit schloss er nicht nur sein Studium „Visuelle Kommunikation und Fotodesign“ ab, sondern auch eine lange Zeit in Bielefeld. Dort wurde er 1974 geboren, dort ging er zur Schule, absolvierte erfolgreich eine Lehre als Fotograf und begann zu studieren, weil er sich nicht vorstellen konnte, immer im Studio zu arbeiten. „Dann hatte ich genug Bielefeld in meinem Leben und bin noch während des Studiums nach Hamburg umgezogen“, erzählt er.
In Hamburg assistierte er bei verschiedenen Fotografen, bekam Kontakte zur Werbefotografie und zu Magazinen. Inzwischen arbeitet er seit fast zehn Jahren als Editorial-Fotograf für Magazine wie Stern, Manager-Magazin und Lufthansa-Magazin, außerdem immer mehr für die Werbung. „Alles, außer Mode“ sagt er. „Das ewige bussi-bussi geht mir auf die Nerven“. Dann doch lieber Motoren, wie zuletzt bei der speedweek, und am liebsten immer noch Menschen. Gerade kam ein interessanter Auftrag rein, Portraits von allen Moderatoren des ZDF zu fotografieren. Schade, über die hätten wir auch gern noch mal was gewusst. Zumindest ihre Fotos werden wir dann auf Werbepostern oder in einer der Ausstellungen von Alexander Babic sehen.
Bis zum 31. Juli läuft noch die Ausstellung "Kunst Privat!" mit Fotos der speedweek. Im Kloster Eberbach bei Frankfurt.
Regine Dee
seen.by

Von Brandenburg in die Bretagne, von Venedig ins Hochland von Tibet: Am liebsten präsentiert Stephan Opitz seine Fotos in Schwarz-Weiß. Detailreiche Grautöne sollen den Blick auf das Wesentliche lenken und das Auge ruhen lassen.

Wer Ruhe sucht im Chaos der Großstadt, findet sie in Jeff Seltzers ganz speziellen Blicken auf seine alltägliche Umgebung. Der Fotograf aus Kalifornien hält mit seiner Kamera Motive fest, die durch ihre Farben und symmetrische Schönheit eine wohltuende Ordnung herstellen.

Ihre Fotos erzählen von Lebensfreude und Sinnlichkeit. Maria Simon spielt mit Farben, starken Frauen und dem Stil verschiedener Jahrzehnte. Dabei entstehen Bilder, die den Betrachter unmittelbar auf eine sonnige Mittelmeerinsel entführen.

Sie fotografiert keine Mode und arbeitet nicht für die Werbung. Ihre Fotos sind intime Porträts des Lebens.

Sein Großmarkt-Motiv ist ein seen.by-Klassiker. Es fasziniert ihn, wenn Sachen zu leuchten beginnen.

Er liebt das Wechselspiel mit den Menschen und begleitet seine Motive Jahrzehnte lang. Ein Fotograf, der die Spuren des Lebens sucht.

Dramatisch wie Filmszenen: Seine Bilder stecken voller Spannung und Intensität. Und sie sind perfekt fotografiert.

Er trifft die Stars und zeigt sie als Menschen. Ausdrucksvolle Porträts sind seine Leidenschaft.

Oliver Meckes und Nicole Ottawa sind "eye of science". Sie zeigen uns die Wunder winziger Welten. Ihre Wissenschaftsfotos haben sie international bekannt gemacht und sie haben zahlreiche Preise gewonnen.

Rote Lippen, rote Nägel, Hotelzimmer. Seine Bilder erzählen Geschichten, die man wissen will.

Ob Hamburg oder New York: in den nächtlichen Panoramen von Oliver Fluck entfalten Großstädte einen ganz besonderen Zauber. Auf der Suche nach immer neuen Details fesseln sie den Blick und schicken das Auge auf Entdeckungsreise.

Kopfüber aus dem Helikopter: seine Fotos zeigen die Welt, wie wir sie nie zuvor gesehen haben.